Schulsekretärinnen - Höhergruppierung oder Bewährungsaufstieg nach TVöD 6
#46

(22.09.2016, 10:31)Gast schrieb:  Liebe Forumsgemeinschaft,

ich arbeite als Schulsekretärin an einer Schule des Landes Niedersachsen und bin nach TV-L 6 eingruppiert.

Meiner Meinung nach sollte grundsätzlich über die Vergütungsstruktur im öffentlichen Dienst nachgedacht werden, weil sich die Anforderungen aufgrund der technischen Voraussetzungen immer mehr erhöhen und daher immer mehr Wissen und Leistung erforderlich ist. Dieses geforderte Mehr an Wissen und Leistung sollte auch dementsprechend vergütet werden, aber es wird immer noch nach oftmals veralteten Vorgaben eingruppiert.

Herzliche Grüße
Kirsten

Hallo Kirsten,

hast du zufällig eine Stellenbeschreibung deiner Tätigkeiten vorliegen?

Lieben Gruß
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#47

(24.03.2018, 13:30)Gast schrieb:  Hallo,
nur durch Zufall bin ich auf diesen Beitrag gestossen und möchte kurz mitteilen, wie es bei "uns" gehandhabt wird, da dies scheinbar in jeder Kommune anders ist:

Ich bin beschäftigt bei einer großen Stadt in NRW und arbeite im Sekretäriat eines Gymnasiums.
Wir bekommen die E6 und müssen die "dienstfreie Zeit" der Ferien NICHT vorarbeiten. Wir haben somit mehr als 30 Tage Urlaub im Jahr! Allein diese Tatsache, erhöht mein Gehalt !

Hier die Entgeltgruppen nach denen vergütet wird (wobei sich mit nicht erschließt, warum es hier überhaupt Entgeltunterschiede gibt!):

Grundschulen, Haupt- und Förderschulen: E5
Realschulen und Gymnasien: E6
Gesamtschulen und Berufskolleg: E7

Die Vorteile bei einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst muss ich hier wohl auch nicht darlegen.
Ich für meinen Teil, bin sehr zufrieden.

Grüße
unknown

Guten Tag,
ich habe durch Zufall Ihre Texte gelesen. Ich komme aus den neuen Bundesländern und 
ich bin in einer Sekundarschule (Klasse 5 - 10) beschäftigt.
Ich bekomme erst seit 2018 die E4.
Wir werden vom Landkreis bezahlt. Die Grundschulen gehören bei uns zur Stadt.
Sie bekommen auch die E5. Jedoch werden dort die Stundenzahlen sehr niedrig gehalten,
um nicht viel bezahlen zu müssen.
Urlaub gibt es 30 Tage, diese können wir auf die Ferien aufteilen. Den Rest der Ferien
gehen wir bezahlt arbeiten. Also ich weiß nicht, warum hier mit E6 - E7 diskutiert wird.
Schulsekretärinnen mit E6 gibt es nur noch aus "Altbeständen" so zu sagen. Jedes Schuljahr
wird die Arbeitszeit neu festgelegt.
Hätten es auch gern anders.
LG unknown
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#48

Gute Aktion:

https://twitter.com/nwz_oldenburg/status...44800?s=19
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#49

Also ich arbeite auch an einer Schule im Sekretariat, als ich 2013 eingestellt wurde war ich mit EG6 an einer Hauptschule mit 21 Std/Woche. Die Ferien musste ich ausarbeiten, sodass ich im Endeffekt ca 23 Std gearbeitet habe. Da diese HS nun leider geschlossen wurde, arbeite ich an einer Gesamtschule (als 3. Kraft, im SuS-Sekretariat) und ab 2020 nun noch zusätzlich mit 11 Std an einer Grundschule. Alles in EG6 in einer Stadt in NRW.
Bei uns wird jährlich die Schülerzahlen als Berechnung für die Std im Sek. zugrunde gelegt.
Wir geben die Ferienarbeitstage an, die wir arbeiten wollen und danach wird unsere wöchentliche Arbeitszeit in der Schulzeit berechnet.
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#50

Es gibt bei Facebook auch eine Gruppe „Schulsekretärinnen in Deutschland“.... da kann man sich auch gut austauschen..
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#51

Ziel muss oder müsste sein einen Ausbildungslehrgang/ Berufsschule oder so zu haben oder zu schaffen, wo man alle Grundlagen mal geklärt bekommt. Ich wurde echt ins kalte Wasser gestoßen. Wie geht es euch? Klar, es macht Spaß aber Grundlagen fehlen einem schon. War vorher in der Privatwirtschaft (Bank) und hatte von Schule keine Ahnung. Einarbeitung? Fehlanzeige! Vorgängerin war ewig krank und es hieß: nun machen Sie mal. Gehalt ist natürlich erbärmlich, aber Ferienzeiten für Mutter mit Kind natürlich super! Freu mich über diesen Austausch.
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#52

So gings mir auch, 2 Stunden Einarbeitung und los ging es. Nach 10 Jahren Bürotätigkeit, konnte ich keinen großen Unterschied zur Schulsekretärinnenarbeit, ausser das Führen der Schulkartei, feststellen. Der große Unterschied ist aber die Entlohnung!
E3 !!!!! Ehrlich????
Da sollte mal dringend einheitlich nachgebessert werden, denn im Endeffekt weiß wirklich niemand Bescheid.
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#53

Man ist so eingruppiert wie die dauerhaft übertragene Arbeit wert ist. Wenn Du meinst, Dein Arbeitgeber irrt sich in seiner Rechtsmeinung und zahlt zu wenig, wäre Eingruppierungsfeststellungsklage das Mittel der Wahl.
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